Über Akrasia
Akrasia wurde 2025 gegründet, um einen Raum für meine kreativen Arbeiten zu schaffen. Derzeit liegt der Schwerpunkt auf Herrenringen sowie Unisex-Schmuck. Da jedes Stück sich an die jeweilige Ringgröße anpasst, können es entweder große Statement-Stücke oder kleinere Blickfänger sein.
Akrasia bedeutet Willensschwäche. Für mich beschreibt es das Nachgeben gegenüber der eigenen Begierden. Es soll das Erhabene hervorrufen, das intensive Gefühl, von etwas vor Freude überwältigt zu werden.
Akrasia ist die Plattform, über die alle Kunst, die für mich Bedeutung hat, in die Welt gebracht wird. Aktuell ist es Schmuck. Hoffentlich bald auch Düfte und meine Gedichte.
Und danach?
Was auch immer als Nächstes kommt.
Das Zeichen, Teil für Teil
Sechs Symbole, zu einer Figur gefaltet. Wähle einen Teil des Zeichens, um zu erfahren, was er bedeutet.
Jedes Element des Akrasia-Zeichens stammt aus der Alchemie und der esoterischen Tradition. Zusammen bilden sie eine Figur; einzeln trägt jedes einen eigenen Gedanken.
Wähle unten ein Symbol aus →
Anders als der klassische sechszackige Stern wird das unicursale Hexagramm in einem einzigen, ununterbrochenen Strich gezeichnet. Im Thelema steht es für die Vereinigung von Makrokosmos und Mikrokosmos: die größere Welt und das Selbst, verbunden durch einen einzigen, fortwährenden Willensakt.
Eine Figur, gezeichnet ohne die Hand abzusetzen.
Das Hexagramm besteht aus zwei ineinander verschlungenen Dreiecken, den ältesten Zeichen der Alchemie. Aufwärts gerichtet steht das Dreieck für Feuer, abwärts für Wasser. Durch die Linie seines Gegenstücks gekreuzt, wird Feuer zu Luft und Wasser zu Erde. Die Summe der Welt, oder der Stein der Weisen. Es ist das Wesen von allem.
In der Alchemie ist die Mondsichel das Zeichen des Silbers: Luna, das Metall des Mondes, der blasse Spiegel zum Gold der Sonne. Im Rad des Jahres steht sie für die Sonnenwende, die Wende der längsten Nacht, wenn die Dunkelheit ihren Höhepunkt erreicht und das Licht langsam zurückkehrt.
Luna · Silber · die Sonnenwende.
Vier Zeichen bewegen sich vom Auge nach außen und zeichnen die Arme des Sonnenkreuzes, eines der ältesten Sonnenzeichen. Wo die Mondsichel die Sonnenwende hält, hält das Kreuz die Tagundnachtgleiche: die beiden Momente vollkommenen Gleichgewichts, in denen Tag und Nacht gleich lang sind und sich das Rad des Jahres weiterdreht.
Sol · Gold · die Tagundnachtgleiche.
Im Zentrum des Zeichens sitzt das allsehende Auge. Die Pforten der Wahrnehmung. Sind sie einmal geöffnet, erscheint dem Menschen alles, wie es wirklich ist — unendlich. Von diesem zentralen Zeichen aus beginnt die Welt; es ist die Seele im Inneren.